Unsere Reise begann am Gründonnerstag mit Sonnenschein.
Die Fahrtroute über die A3 und dann die B26 bis Gemünden
verlief über die gesamten 345km ohne Stau und war damit
kein Problem. Wolfgang war als erster vor Ort, da er von seinem
Sohn aus Frankfurt anreiste. Als wir ankamen, nahm er gerade
sein erstes Freibier als nachgereichtes Mittagessen zu sich.
Uwe kam am Karfreitag in der Früh. Somit waren wir zu Viert
(&Hund) ein kleine aber feine Truppe!
Der KSC hatte bis vor 2 Wochen aus seiner sehr idyllisch gelegenen
Landzunge dank des hoffentlich letzten Hochwassers bis zum Herbst
ein "leicht" schlammige uns schmierige Wiese, was
einige tiefe Furchen durch unser rangieren mit dem Wohnwagen
nach sich zog. Für Erwin: da der WW verkauft ist, wird
es nicht wieder vorkommen! Ehrenwort! Wenn jemand den KSC besuchen
will: Telefonnummer bei mir, aber: Ihr solltet Euch Stöpsel
für die Ohren einpacken. Züge, die auf der 30m entfernten
Eisenbahnbrücke fahren stören gelegentlich die Nachtruhe!
;-))
Ansonsten: nette Leute, schönes Clubhaus (mit Top-Schnitzeln
und Kartoffelsalat) und Duschen bzw. WC sind sehr sauber.
1. Tag (Gründonnerstag):
Nach der Ankunft aufbauen und einrichten, für's Grillen
einkaufen und dann noch ein wenig plantschen ein einer "Welle",
ca. 500m den Mühlengraben (?) hinauf.
Donnerstagabend grillen mit Ouzo und Wein bzw. Bier. Geschlafen
haben wir jedenfalls alle sehr gut!!!!!!
2. Tag (Karfreitag): Frühstück gab's schon um kurz
nach Acht (klar wenn ich dabei bin). Da es aber seit ca. 3:00
Uhr in der Nacht in Strömen geregnet hat, dehnte sich das
mit spülen und anschließender Leseruhe bis gut nach
Mittag aus. Als es endlich aufhörte, konnten wir uns kurzfristig
einer Gruppe des KSC anschließen und fuhren nach Eußenheim,
von wo aus wir die Werne (11km) und danach den Main (4km) bis
zum Zeltplatz paddelten.
Wir haben gerade den warmen Wohnwagen verlassen, wie man sieht!
Der Einstieg in Eußenheim. Zum Anfang direkt ein kleines
Wehr zum rutschen.
2 Mitpaddler vom KSC. Hier die anderen 2! Macht zusammen vier.
Auch der KSC konnte also keine größere Truppe aktivieren!
Dies wurde für mich die erste Stelle, an der ich mit dem
noch reichlich kalten Wasser in Berührung kommen sollte.
Unser Hund konnte bei der Ausfahrt aus dem Kehrwasser einmal
mehr nicht stillsitzen und so musste ich die ersten zwei Eskimorollen
dieses Jahres hinlegen. Die neue Trockenjacke ist Gold Wert!!!!
Unfahrbares Wehr an einer Sägemühle? Bevor man dreckige
Füße bekommt, wird es schnell als fahrbar eingestuft,
was dann auch stimmt wie man sieht!
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Die ganze Mühe (4km auf
dem Main mit Kurzbooten sind nett, aber kein wirklicher
Spaß!) wurde dann am Ende des Tages noch mit einem
strahlenden Himmel belohnt! |
2. Tag (Ostersamstag):
Dank Petras Schulterproblemen fuhren wir an diesem Tag nach
dem Frühstück eine reine Herrentour, die uns über
17,5km die fränkische Saale von Elfershausen bis nach Diebach
führte. Petra war einkaufen und bescherte uns Abends eine
Grillmahlzeit mit einem Traum von Salat.
Abends dann konnten wir uns zu einigen KSC-Mitgliedern ans Osterfeuer
setzen. Bis weit nach Mitternacht wurde dort auch Gitarre gespielt
und gesungen. Wie immer war Wolfgang der letzte, der in sein
Zelt kroch!
Tag 4(Ostersonntag):
Nach einem verspäteten Frühstück (9:15) kurierte
Uwe seine Kopfschmerzen, währen wir anderen zu einer 4
stündigen Wanderung zur Ruine Homberg aufbrachen.
Spülen muss auch sein.
Auf dem Weg begrüßen uns die ersten Blüten des
Frühjahres.
Nach einer gewissen Zeit (wir hatten zuvor ca. 1 Stunde die,
lt. Ureinwohnern super Wegmarkierung, gesucht und durch nachfragen
und viel Querfeldein auch gefunden) stellen sich leichte Entgleisungen
der Gesichter ein.
Aber auch Lächeln ist noch möglich! Die Ruine rückt
näher.
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Und nun ist Sie direkt vor uns!
Der Weg hat sich gelohnt, insbesondere wg. der Käsespätzle
nach der Besichtigung!!!!!
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Da wir abends noch grillen wollten, ging es nach dem Kaffeetrinken
nochmal ins Boot, ca. 1km die fränkische Saale hinauf und
in kleine und große Wellen.
Wolfgang fühlt sich nicht wirklich wohl! Uwe dagegen sehr!
Abends dann nochmal schön grillen. Lecker!!!! Ein typischer
UWE.
Ein typischen Wolfgang. Alles satt.
Das war schonmal wieder Ostern. Auch wenn die Truppe klein
war, hatten wir viel Spaß. Wir kommen auf jeden Fall nochmal
wieder, wenn es richtig grün ist. Der Rückfahrtag
am Ostermontag lief ebenfalls sehr gut und mit lediglich einer
halben Stunde Stau vor Köln ab. Der letzte Urlaub in unserem
Wohnwagen ging ohne großen Stress zu Ende.
Vielen, vielen Dank nochmals an den KSC Gemünden.
Wegen unserer langen Anreise erhielten alle vier eine echt kupferne
Medaille und bekamen eine schöne Flasche fränkischen
Weißwein, die wir in der nächsten Zeit am Bootshaus
zusammen schlürfen werden. VIELEN DANK!!!!
Text & Bilder von Sven Roth
Wegen der geringen Bildqualität um einige Fotos gekürzt
( Webmaster)