Vereinigte Turnerschaft Kempen
Abteilung Karate

Kanu- und Campingwochenende
15.- 17.09.2000

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein gemeinsames Wochenende mit den  Karate- Kids des VTK Kempen veranstaltet. Auch wenn uns der Wettergott nicht ganz so gut gesonnen war wie im letzten Jahr, haben wieder eine eine ganze Reihe von Mitgliedern der Karateabteilung den Weg zum KWC gefunden.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr hatten wir bereits den Freitag verabredet, so das wir die Zelte bereits am Abend aufbauen konnten.

Frawi- San, der Trainer der Truppe, war aufgrund einer Verletzung ein wenig gehandicapped und  hatte damit eine brauchbare Ausrede, sich nicht in ein Boot zu setzten.

Eine Runde Mitleid für Frawi

Nachdem die Zeltburg aufgebaut war, konnten die Vorbereitungen für den Abend getroffen werden: Lagerfeuer und Essen.

Jung, ledig, sucht ....

 

Natürlich war auch wieder Petra mit von der Partie, ihres Zeichen gute (Küchen) Fee, die dafür sorgte, daß bei keinem ein Hungergefühl aufkommen konnte.

 

Übrigens sollte der Gesichtsausdruck nicht auf die Qualität des Essens schließen lassen !

 

 

Wenn jetzt jemand die Tür aufmacht und für Durchzug sorgt, setzt es was !

 

 

Langeweile ist an dem Abend nicht aufgekommen. Und wie man unschwer erkennen konnte, hatten Mehmet und Alexander eine ruhige Hand ...

 

 

Mitten in der Nacht - oder besser am frühen Morgen -setzte ein Unwetter ein, welches unsere Aktivitäten bis zum frühen Mittag des Samstages einschränkte. Als dann der Regen endlich aufhört und das Wetter wieder  von einer besseren Seite gezeigt hatte, konnten wir mit den Vorbereitungen für das Paddeln beginnen.

Zunächst einmal mußte für jeden ein Boot, Paddel, Spritzdecke und eine Schwimmweste organisiert werden.

Hat jemand mein Boot gesehen ?

Ian hat - nachdem jeder im Besitz seiner Ausrüstung war - das Trockentraining übernommen und die theoretischen Grundlagen vermittelt.

Wetten, daß Andrea und Steffi ohne Paddel umgefallen wären ?

Bis heute ist ungeklärt, ob wirklich alle alles verstanden haben, denn sein englischer Akzent ist manchmal ein wenig gewöhnungsbedüftig.

Macht nichts, Ian, Du weißt ja, was Forrest Gump bereits gesagt hatte: Shit Happens.

Dann war es endlich soweit: Die Klamotten wurden gepackt und es ging hinunter zum Rhein auch wenn Beate und Judith hier noch ein wenig unmotiviert erscheinen.

Ich glaub, es geht schon wieder los ...

 

Have a break ...

have a Kittkat

Noch hat Steffi gut lachen., aber an ihrer Stelle wäre ich schon mißtrauisch geworden, wenn ich gesehen hätte, daß der Mitfahrer in dem Topo- Zweier einen Trockenanzug trägt...

Los geht´s  

Die erste Paddelstrecke ging vom Bootshaus zum Yachthafen, wobei die Krippen für einige ein ernsthaftes Hindernis darstellten.

Im Yachthafen hatten wir die Möglichkeit, außerhalb der Strömung zu üben und - wie man sieht - auch Unfug mit und in den Booten zu treiben.

 

 Ian hat hier eine ganze Reihe von Übungen geleitet, die das Bootsgefühl deutlich verbessert haben.

Die Vorfahrtsregeln müssen wir aber noch üben...

Höhepunkt war die T- Rettung:

Ein Kajak kentert, der Paddler steigt nicht aus, sondern hält seine Hände aus dem Wasser - in der Hoffnung,  daß in wenigen Sekunden ein anderes Boot mit der Spitze an eine Hand kommt und die Bootsspitze ergriffen werden kann. Dann ein Hüftschwung und schon sollte man wieder mit dem Kopf oben im Boot sitzen. Theoretisch...

Als einer der Teilnehmer den Hüftschwung sehr vernachlässigte und nur mit Mühe den Kopf über Wasser bekam, waren Ian erste Worte vor der endgültigen “Rettung” : Nun hör mir erst mal gut zu !

Ein skeptischer Denker 

  

Hoffentlich hat die Ansprache von Ian ihn nicht allzu nachdenklich gestimmt...

 Ian ist nicht so leicht auf den Arm zu nehmen !

 

 

 

 

 

Oder war es mehr dieser Anblick ?

 

 

 

 

Essen fassen  

 

 

Oder hatte er schlichtweg nur schon wieder Hunger?

 

 

 

Der nächste Morgen war für den einen oder anderen schon recht hart. Schließlich war die Nacht recht kurz gewesen und am Lagerfeuer zu quasseln kann durchaus das Zeitgefühl außer Kraft setzen...

Auf dem Plan stand eine Fahrt Kaiserswerth nach Krefeld. Das Wetter war wieder in Ordnung, aber richtiger Sonnenschein hatte leider keiner von uns gebucht.

Einsatz in Kaiserswerth

Und so sieht es dann aus, wenn eine Gruppe Wagemutiger auf dem Wasser unterwegs ist:

Ein Rudel Boote

 

 

 

Bild 1 zeigt Steffi, als sie es noch für eine gute Idee hielt, mit mir 2-er zu fahren.

Bild 2 zeigt Boot und Paddler bei der Rolle

Bild 3 demonstriert die Folgen, wenn die Rolle nicht gelingt ...

 

  

Übrigens: Habt ihr Euch schon mal von Lucas erklären lassen, was sein Taschenmesser so alles kann ? 

 

 

Schade, das Wochenende war leider schon wieder schneller zu Ende als erwartet.

Hoffentlich hat es allen so viel Spaß bereitet wie den Teilnehmern und spontanen Helfern vom KWC - und für das nächste Jahr sollte ein wenig mehr Sonnenschein gebucht werden.

Schaun´wer mal, ob ich mit Frawi einen früheren Termin abgestimmt bekomme, und wenn er dann nicht wieder irgendeinen Gips oder ähnliches trägt, dann wird er nicht drumherum kommen, auch in ein Boot zu steigen.

 

 

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