Pfingsten an der Semois in Cugnon

09. bis 12. Juni 2000


Unsere diesj├Ąhrige Pfingstfahrt hat uns an die Semois geschlagen; genauer gesagt nach Cugnon.

Die Semois ist ein einer Wanderflu├č, der sich durch die mehr oder minder unber├╝hrte Ardennenlandschaft schl├Ąngelt. Immer wieder hat man den Eindruck - sobald man an die St├Ądtchen und D├Ârfern vorbei ist - da├č man der erste Mensch in dieser Landschaft ist. Allerdings wird man sehr schnell wieder in die Wirklichkeit zur├╝ck geholt, sobald wieder ein Rudel Mietboote mit den unqualifizierten Fahrern auftaucht.

Der Wetterbericht hatte uns ausnahmsweise keinen Regen prophezeit und so haben sich sehr viele Teilnehmer angemeldet.
 
 

Und so sah es dann zum essenfassen aus, wenn alle an einer langen Tafel vereint sa├čen. 

Allerdings hatten wir auch am ersten Tag den ersten Ausfall. 

Thorsten war der Meinung, da├č er aus Solidarit├Ąt mit seinem Sohn Tobias ebenfalls Windpocken bekommen sollte. Schade, denn so oft sieht man die Breidings nicht auf den Touren ...

Fr├╝hst├╝ck an der langen Tafel

Kinder, tretet mir nicht auch die vorbeifahrenden Leihboote !


Direkt am Campingplatz geht die Semois vorbei. F├╝r die Kinder eine herrliche Spielgelegenheit - und die Eltern waren auch immer wieder begeistert, da├č die Klamotten wieder na├č waren.

Unbest├Ątigten Ger├╝chten nach geh├Ârt dies aber zum Zelten.

 

Auch die gro├čen Kinder hatten ihr Freude an dem Flu├č. 

Insa hat hier gerade die Hunde ausgef├╝hrt. W├Ąhrend Norman seine helle Freude an Wasser hat, fand Schr├Âder (ÔÇá 21.05.2002) - wie man sieht - das nicht ganz so prall. 
 

Wasserdichte Beine zeichnen beide aus

In 10 Jahren werden die Rollen getauscht: Dann werden die Oldies gepaddelt !

Auf unseren Fahrten waren Franz und Werner f├╝r den Transport und die Unterhaltung der Kiddies verantwortlich.

Und haben die Aufgabe bestens bew├Ąltigt. 

Klagen der Kiddies kamen jedenfalls nicht; lag aber auch daran, da├č die Devise galt: 

Wer meckert, geht ├╝ber Bord. 

Kein Regen hat nat├╝rlich auch den Nachteil, da├č der Wasserstand an einigen Passagen nicht ganz ausreichend ist. 

Aber 

1. hei├čt es auch Wasserwandern
2. eine gute Gelegenheit, sich als Kavalier zu zeigen. 

Anschauliches Beispiel ├╝ber die engen Grenzen der Emanzipation

Mit Vollgas - von der Frau weg ???

Florian steckte bei der Tour in einer Zwickm├╝hle: 

Auf der einen Seite sind Wanderfahrten f├╝r ihn totenlanweilig, auf der anderen Seite war dies f├╝r ihn ein gute M├Âglichkeit, seiner tempor├Ąren Lebensabschnittbegleiterin Britta das bootfahren n├Ąher zu bringen -ohne sie direkt abzuschrecken. 

Da sind die seltenen Wehre schon ein Abwechselung, aber einige waren durch die ungewohnten Kraftanstrengungen so geschw├Ącht, da├č sie die Wehre nicht mehr alleine schafften.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Keiner hatte Gosbert gesagt, das Wasser na├č ist

Wieder andere stellen erschreckt fest, da├č Wasser na├č ist. 

Da soll jemand sagen, da├č Paddeln nicht bildet ! 
 

Und da ist er wieder: Lucas.

Unschwer an der Schwimmweste zu erkennen, die genau die richtige Gr├Â├če hat, um dem Helm zu st├╝tzen.

Hauptsache, er kann noch was sehen.

Die nicht stimmenden Proportionen liegen nicht am Bild

Outdoor Wach- K├Âter

Das ist Norman. Liebt Wasser und ist sonst ein ruhiger Vertreter. Au├čer, wenn mitten in der Nacht betrunkene Horden in "sein" Zeltlager einfallen wollen. Nach einem kurzen Knurren war Ruhe im Karton.

(ÔÇá 15.12.2003) 

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