Ostern an der Ardeche
März 2002

Um ein wenig Resturlaub abzubauen haben wir (Stefan, Uwe, Gosbert und Birgit) uns entschlossen, einen Kurztrip nach Frankreich an die Ardeche zu machen. Normalerweise ist das Gebiet um die Ardeche von Paddlern und anderen Touristen übervölkert. Glücklicherweise ist zu Saisonbeginn im März von diesen Menschenmassen noch nicht viel; d.h. gar nichts zu sehen.

Einziger Nebeneffekt ist die Schwierigkeit einen geöffneten Campingplatz zu finden. Aber wir hatten Glück pünktlich zu unserem Urlaub hat der Campingplatz „La-Bastide“ Nähe Rooms geöffnet. Der Campingplatz war noch nicht ganz aus seinem Winterschlaf erwacht aber das wäre für 12 Campisten wohl auch zu viel verlangt. Denn mehr hatten sich noch nicht an die Ardeche verirrt.

Das Wetter war am ersten Tag nicht so gut. Der Himmel war leist bedeckt. Um uns nicht direkt am ersten Tag zu verausgaben haben wir beschlossen zum eingewöhnen die obere Ardeche Schlucht zu paddeln.


Wie war das mit den 7 Brücken?

Ein Blick auf den Fluss am Campingplatz zeigte uns einen idealen Wasserstand.

That's refreshing !

Natürlich konnten wir uns eine kleine Spieleinlage am verfallenem Wehr nicht verkneifen.

Doch, Uwe hat ein Boot dabei...

Uwe in Aktion.

Irrtum. Das ist keine Tränke!

Die "Erste" Bootrutsche will ausprobiert werden.

Gosbert als Versuchskaninchen

Gosbert meistert die Sache ganz gelassen

Am nächsten Tag legten wir eine Pause ein. Uwe hat eine Erkältung von zu Hause mitgebracht, die auskuriert werden will. Glücklicherweise hatte Birgit das passende Mittel für Uwes Erkältung und so konnte es am darauf folgenden Tag zur Beaume gehen.

Der Einstieg bei Joyeuse sieht recht spektakulär aus, ist aber hinter den Brücken kein Problem.
So eine Fußgängerbrücke sorgt zwar für trockene Füße, kann einem Paddler das Leben aber auch ganz schön schwer machen.

Wir wagten den fliegenden Start direkt hinter den Brücken.

Ist das ein Wasserwanderer im Fluß ?


Irgendwie bekam Gosbert bei Ansicht der folgenden Kurve Angst und verlor sein Paddel. Dadurch war dann eine kleine Rettungsaktion angesagt. So konnte wenigstens das Wurfsackwerfen mal wieder geprobt werden.

Ganz klar. Wasserwanderer ...

Glücklicherweise war der Wurfsack das einzige was Nass geworden ist oder?

Und wo ist das Lagerfeuer ?

Jedenfalls lud die Stelle zu einer ausgiebigen Pause ein.

Der Fluss führte weiter an Beaume einem malerischen Dorf vorbei.

Der Fluss wird begleitet von ausgewaschene Felsen.

Der Nächste Tag führte zum Chassezac.

Der Einstieg war direkt von der Bushaltestelle zu erreichen.

Gelegentliche Schwälle werden begleitet von traumhaften Schluchten.

Birgit; kurz vor dem Einschlafen ...

Hier fällt das Entspannen leicht.

Wohl wahr.

Selbst zum Sonnenbaden waren die Temperaturen mit >25°C geeignet.

Morgens 10:00 Uhr in Frankreich. Kein Knoppers :-(

Wer zuviel spielt muß auch mal mit einer Kenterung rechnen. Da hilft eine Brotzeit am besten den geknickten Stolz wieder aufzubauen.

Aha. Und wo ist der Schlüssel?

Eine der Schlüsselstellen ist das Labyrinth.

Uwe probiert es mit dem Surfen.

Abendstimmung am Campingplatz

 

Die „Ardeche Schlucht“

Der „berühmte“ Felsbogen Pont d’ Arc.
Hier ist auch der Einstieg zur „Ardeche Schlucht“.

Das nennt man wohl Postkartenwetter ...

Imposante Felswände von bis zu 300m umgeben den Fluss

Aufgrund des heißen Wetters trauen sich auch die Echsen ein Sonnenbad zu nehmen.

Zum Glück hatten wie nur mäßigen Wind sonst können ein paar Steckenabschnitte schon ganz schön anstrengend werden.

Zum Abschluss der Tour noch ein Blick von oben in die Ardeche Schlucht.

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