Kanu Wander Club Krefeld e.V. 1950
Wildwasserwoche Herbst 2002

Die Jungs & Mädels waren auch in diesem Jahr mal wieder unterwegs in den Alpen. Stefan und Birgit Krings, die auch an dieser Fahrt teilgenommen haben, waren so nett und haben nicht nur Bilder, sondern auch einen kleinen Bericht zur Verfügung gestellt. Merke: “Kasse Dich furz” ist nicht immer angebracht.

Wir schalten zurück zu den Krings:

Wie fast jedes Jahr im Herbst, wenn sich die Paddelsaison dem Ende hin bewegt, ging es in die Alpen nach Österreich einschließlich einem Abstecher in die Schweiz. Um hier mal den berühmten Räuber Kneißl zu zitieren, "Die Woche fängt ja schon gut an!".

Hatten wir während der Anfahrt nach Garmisch Partenkirchen strömenden Regen. Der Regen sorgte zwar für genug Wasser auf den Bächen - allerdings hatten wir es in der Nacht es doch vorgezogen, auf dem Standstreifen zu übernachten als noch weiter mit dem Wohnanhänger bei Dunkelheit und strömenden Regen einen Campingplatz zu  suchen.

Selbst unser GPS hat uns in diesem Moment nicht viel weitergeholfen. Belohnt wurden wir am nächsten Tag mit einer fett gefüllten Loisach und praller Sonne. Also einfach ein geiles Paddelwetter, welches während der ganzen Woche so  bleiben sollte. (Wenn Engel reisen...)

Nachdem wir uns (Mark, Ulrike, Stefan  und Birgit) auf dem oberem Parkplatz an der Loisach getroffen hatten, beschlossen Mark und Ulrike direkt von dort aus zu starten während ich (Stefan) lieber von der folgenden Brücke (nur noch WW III) startete. Tja, wie mir später von Ulrike  bestätigt wurde war das genau die richtige Wahl für den ersten Paddeltag. Es war eine geniale Paddeltour, die viel Spaß gemacht hat, nur leider habe ich keine Fotos geschossen.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch mal bei meinem Shuttle Bunny Birgit, Dank Ihr konnten wir am Aussatz direkt in unsere trockenen Sachen einsteigen, was bei den herbstlichen Temperaturen auch sehr angenehm war.

Abends sollte auch die Beinmuskulatur gefördert werden und so beschloss Mark der Partnach-Klamm mit uns einen Besuch abzustatten. Die folgenden Fotos  geben einen Eindruck von der Klamm, den eindrucksvollen Wasserfällen und ....  den Rest seht Ihr am Besten selbst.

Natürlich haben wir keine Position ausgelassen um euch die schönsten Fotos zeigen zu können.

Am nächsten Tag, als auch Juppi und Dieter in Garmisch ankamen, wiederholten wir den Ausflug auf der Loisach. Diesmal starteten alle vom oberen Parkplatz aus. Es sollte ein noch schöner Tag werden als der gestrige, aber auch dieses Mal habe ich keine Fotos gemacht.

Nach der Tour ging es zum Rissbach. Die Überfahrt auf der Privatstrasse, mit unserem 2.3m breitem Wohnwagen, hatte so  manchem Autofahrer Schweißperlen auf die Stirn gezaubert. Hi hi, bis auf die  letzten 200m ging auch alles gut dann kam allerdings ein Wohnmobil entgegen. Dank der guten Reaktion des Fahrers und blindem Vertrauens in die Theorie, das keine zwei Objekte zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein können, konnten wir mit ca. 3cm Abstand aneinander passieren. Was auf einer Straße mit links Felswand und rechts Abhang nicht besonders viel war.

Nach einem kurzen Blick in die Rissbach-Klamm  beschlossen wir uns einen Übernachtungsplatz zu suchen

und am nächsten Tag zur Brandenberger Ache weiter  zufahren.

Dort wurde natürlich gepaddelt, und wie sollte es anders sein bei besten Bedingungen (Pegel von ca. 230 cm und warmen 15 Grad). Fotos sind leider keine  vorhanden, da diese noch nicht entwickelt wurden. Es sind ja schließlich noch 4 offene Fotos auf dem Film, und wir sind doch keine Verschwender. So bleibt nur dieses Foto als Zeugnis einer grandiosen Paddeltour.

Die Nacht verbrachten wir auf dem luxuriösen Campingplatz Seehof (vor Seeblick) am See bei Kramsach, der uns von Sport Ossi empfohlen wurde.
 

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem  atemberaubenden Panorama begrüßt.

Ausgeruht und  gut gelaunt führte uns die Weiterfahrt in die Schweiz auf den Campingplatz "La  Capella", welcher auf 1700m Höhe liegt.

Es war geplant, von dort aus die oberen Innschluchten zu paddeln. Allerdings hat es dort wohl nicht so viel geregnet, so das der Wasserstand nur so eben ausreichte. "Nur mit  Materialeinsatz zu fahren" war unsere mehrheitliche Meinung. Also wurde an nächsten Tag etwas für unsere Beine getan. Birgit, die immer noch Probleme mit der Höhenluft hatte, entschloss sich trotzdem mitzukommen und wurde vom Wandervirus angesteckt.

Belohnt wurden wir mit einer faszinierenden Berg- und Tierwelt. Wir sichteten Steinböcke, Hirsche und ein Murmeltier,  welches von Mark  entdeckt wurde.

In der kommenden Nacht fand auch Uwe den Weg in die Schweiz. Er hatte vorher leider keinen Urlaub bekommen um von Anfang an alles mitzumachen. Nach einigen Trennungsschwierigkeiten vom Campingplatz ging es dann Morgens wieder zurück in Richtung Österreich. Mark hatte es sich in den Kopf gesetzt unbedingt die Ardezer Schlucht zu paddeln und suchte Mitpaddler. Uwe und Juppi haben sich von dem Abenteuer inspirieren  lassen. Nach der Tour, welche nicht wie erwartet 2 Stunden sondern beinahe 5 Stunden dauerte, hatte Uwe nur noch folgende Worte übrig "Einfach genial, aber  ....."

Nun, die Anderen ahnten schon, das eine solche Strecke nicht in 2 Stunden runter geprügelt werden kann.

Da die Schlucht von der Straße nicht einsehbar ist, sind an dieser Stelle Fotos von Mark gefragt.

Bisher war unser Spielkind Ulrike immer ein wenig kurz gekommen, was sich  aber am nächsten Tag auf der Sanna andern sollte. Ich weiß nicht mehr wie viele Turns, Moves und sonstige Rodeoeinlagen sie vorgeführt hat.

Auch Dieter lebte auf der Sanna richtig auf.

Für den kommenden Tag stand die Venter Ache auf dem  Paddelplan. Der anfängliche Nebel hüllte die Berge in sein Weiß und machte die malerische Landschaft so noch Schöner. Nach dem sich der Nebel verzogen hatte, starten Uwe, Dieter, Stephan (welcher kurzzeitig zu uns gestoßen war) und Mark auf der Venter Ache.

Die folgenden Fotos, die unter dem Einsatz unseres Schuhwerks geschossen wurden, geben einen Eindruck von der Schönheit, aber auch den Anforderungen der Venter Ache. Auch Ulrike war mit  mir einer Meinung, keine Fotos wenn der Bauer das Feld gerade frisch gedüngt hatte.

  Nein, Du kommst jetzt nicht ins Fernsehen Gruß der Gladiatoren
Durch diese hole Gasse mussten sie schwimmen (paddeln)

Klare Note 9.6 in der  Körperhaltung. D- Note, versteht sich.  
Oh oh Uwe das ist ja noch mal  gut gegangen.


Erschöpft aber glücklich, unsere Helden vom Tage.
Wir, Birgit und Stefan, hatten uns entschlossen die  Paddeltour schon am Samstag zu beenden. Der Rest blieb noch einen weiteren Tag  um auch noch die untere Ötz und den Rest der Imster Schlucht zur paddeln.

 

 

 

 

Soviel zu den Ausführungen. Scheint so, als wenn es eine gelungene Tour gewesen ist...

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