Kanu Wander Club Krefeld 1950 e.V.
THW 2003

Das THW ist auch in diesem Jahr bei Bestem Wetter angerückt. Fast vollständig. Fast, weil deren Mog mal wieder Stubenarrest hatte.

Macht aber nichts, vielleicht gibt das was ja im nächsten Jahr.

Damit es in der Zwischenzeit nicht ganz so langweilig wird, schon mal vorab einige Bilder. Text vielleicht später, wenn sich jemand erbarmt, ein paar Zeilen zu schreiben.

Hm, ja, also so wirklich erbramt hat sich bislang leider niemand; aber Christian Teichmann vom THW hat für die THW Seite eine nette Zusammenfassung des Wochenendes geschrieben, welches ich von dieser übernommen habe. Das ist wohl die diplomatische Umschreibung für “Inhalte klauen”...

Nun schon zum dritten Mal trafen sich die Junghelfer und Junghelferinnen an einem Freitag um 17 Uhr an der Unterkunft Parkstraße 47 um hoffentlich wieder ein schönes Wochenende mit dem KWC (Krefelder Kanu Wanderclub) auf der Batavastraße in Krefeld zu verbringen. Aber bevor wir losfahren konnten mussten erst einmal die beiden Zelte verlastet werden, da wir beim Kanuclub wie in den Jahren zuvor immer zelten. Nachdem diese Arbeiten erledigt waren, machten wir uns mit einem MTW (Mannschaftstransportwagen), GKW 1 (Gerätekraftwagen) und GKW 2 und 2 Anhängern auf den Weg zur Batavastraße. Auf der Fahrt dahin wurde schon heftig diskutiert wie man am besten die Anhänger auf das Gelände schieben kann, da man mit GKW und Anhänger die Einfahrt nicht passieren kann. Aber diese Bedenken wurden schnell aus dem Weg geräumt . Als wir dort ankamen wartete schon ein Mitglied vom Kanuclub mit seinem alten Unimog 411 S auf uns, um die Anhänger aufs Gelände zu ziehen. Nach dieser doch sehr kleinen  Hürde wurden die Zelte mittlerweile ziemlich geübt schnell aufgebaut und von den Jugendlichen bezogen. Zwei der Betreuer verteilten sich auf die GKW´ s, wo man sehr gut schlafen kann und der Dritte schlief in seinem eigenen Zelt.

Nach dem Bezug wurden wie immer die Kanus zugewiesen und eine kleine Einführungstour auf dem Rhein durchgeführt. Dieses Zuweisen kann man sehr gut auf den ersten Fotos sehen, wo zum Teil auch noch die Sitzeinstellungen vorgenommen werden, damit man ohne Blessuren fahren kann. Nach diesem ersten kleinen Ausflug auf dem Rhein wurde damit begonnen, den Tag mit einem gemütlichen Grillabend ausklingen zu lassen .  Es wurden auch wieder viele Lagerfeuer am Rheinufer angezündet, und so saß man noch bis weit in die Nacht und hatte viel zu erzählen

Am nächsten Morgen standen einige Leute dann doch recht verschlafen auf und gesellten sich zu den anderen beim Frühstück. Nachdem man sich ordentlich gestärkt hatte und die Leute vom Kanuclub sich endlich einig waren wo gefahren wurde machte man sich daran die Kanus auf den Anhängern zu verlasten und gut zu verzurren damit sie sich während der Fahrt nicht selbstständig machen, denn die Fahrt sollte auf der etwas weiter weg gelegenen  Niers stattfinden. Als wir dann mit unserem kleinen Konvoi in Grefrath-Oedt angekommen waren, standen wir vor unserem ersten Problem. Wo stellen wir uns mit den großen GKW ´s hin ohne den Verkehr zu behindern ?

Aber das Problem war schnell gelöst und so konnten wir damit beginnen die Kanus zu Wasser zu lassen, was auch nicht ganz einfach war, wie man auf den Bildern sehen kann. Alle Jugendlichen wurden mehrmals darauf hingewiesen sich sorgfältig mit Sonnenmilch einzucremen da die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser sehr intensiv ist. Nun konnte die Fahrt endlich losgehen und die letzten zwei Betreuer blieben alleine zurück. Denn sie waren nun gefordert die Fahrzeuge an die Ausstiegsstelle umzusetzen.

Die Fahrt dorthin war eigentlich nicht das Problem sondern eher das Abstellen der Fahrzeuge. Denn an diesem Samstag waren wie immer sehr viele private Kanuverleiher in Wachtendonk an der Ausstiegstelle und blockierten schon mit ihren Fahrzeugen die Straße. Aber die Betreuer waren ja nicht dumm und suchten direkt im Ort nach einem Parkplatz und beschlagnahmten kurzerhand einen Supermarktparkplatz um die Fahrzeuge abzustellen.

Nachdem nun alle Fahrzeuge in Wachtendonk angekommen waren setzten sich die zwei Betreuer ans Ufer der Niers und warteten auf ihre Jugendgruppe. Das es etwas länger dauern würde war, den beiden bekannt aber das es dann  über 4 Stunden dauerte, war den beiden dann doch zu viel. Als Entschädigung konnten sie einer Hochzeitsgesellschaft beim Fotos machen zu schauen und sich in der Sonne bräunen lassen.

Als dann nach endlosen Stunden die Gruppe übers Wasser ankam gab es wie immer feucht fröhliche Spiele im und am Wasser und einige Leute mussten sich sogar trockene Sachen anziehen, wie die Bilder beweisen. Aber trotz der vielen Warnungen und Hinweisen der Betreuer hatten sich doch einige der Jungendlichen einen gehörigen Sonnenbrand eingefangen. Dies tat trotzdem keinen Abbruch daran das die Kanutour gut gelungen war , nur bei der Hitze war sie einigen doch etwas zu lang gewesen.

Nach einer Stärkung durch die Lunchpakete machte man sich daran die Kanus zu verlasten und die Heimfahrt Richtung Krefeld anzutreten. Dort angekommen wurden die Kanus entladen, die für den nächsten Tag nicht mehr gebraucht wurden. Da nicht mehr alle die Sonntagstour auf dem Rhein mitmachen wollten. Somit wurde schon mal damit begonnen die Kanus von innen trocken zu legen und zu säubern.

Als alle mit der Arbeit fertig waren wurde schon der Grill angeheizt und die gekühlten Getränke (wichtig bei der enormen Hitze) ausgeteilt. So wurde es wieder ein sehr gemütlicher Abend und einige Junghelfer ließen es sich nicht nehmen die Nacht unter freiem Himmel um das Lagerfeuer zu verbringen. Für gewisse Leute gab es noch einen lustigen Zwischenfall in der Nacht weil jemand meinte das Tor ist schon abgeschlossen und ist dann übers Tor geklettert (gefallen, aber nichts passiert). Es gab dann ein dummes Gesicht auf der anderen Seite als das Tor aufgeschoben wurde. Wie gesagt es wird kein Name genannt aber die dabei waren, wissen Bescheid.

Am nächsten Morgen gab es viele müde Gesichter und das Frühstück wurde dann aber doch gut verzehrt da es ja wieder frische Brötchen gab, netten Gruß an die Bäckerei für 60 (in Worten sechzig) Brötchen am frühen Sonntagmorgen und auch einen schönen Gruß an die Nachbarn von Helmut die wieder mal leer ausgegangen sind und auf Brötchen warten mussten. Sorry.

Der Teil von der Gruppe der die Tour auf dem Rhein von der Anlegestelle in Kaiserswerth aus mitmachen wollte packte seine Sachen und fuhr dann mit den GKW ´ s zur Anlegestelle. Der restliche Teil begann schon mal damit die sauberen Kanus einzuräumen und die Zelte abzubauen. Als dann die anderen Jugendlichen von der Tour zurück waren wurden diese Kanus auch gesäubert und eingeräumt. Die privaten Sachen gepackt und auf dem Anhänger verlastet, die Unterkunft vom Kanuclub gereinigt und aufgeräumt. Danach fand noch mal ein Gespräch mit den Mitgliedern vom KWC statt und wir bedankten uns für dieses schöne Wochenende und freuen uns schon auf das nächste Mal wenn es wieder heißt wir fahren zum KWC.

In der Unterkunft angekommen räumten wir den Anhänger leer und verstauten die Zelte und Feldbetten im Lager. Nach getaner Arbeit sprachen wir uns in der Unterkunft noch mal aus und klärten noch ein paar Dinge die uns wichtig erschienen und alle machten sich dann ziemlich müde aber glücklich auf den Weg nach Hause. Nach dem Wochenende konnten es einige Jungendliche es nicht lassen noch ein paar Kommentare in das Gästebuch der Internetseite des THW zu schreiben. Und so ging auch unser drittes Wochenende beim KWC zu Ende und ich danke allen Beteiligten die zum Gelingen diese Wochenendes beigetragen haben und wir freuen uns schon aufs nächste Mal im Jahre 2004.

Christian Teichmann
Jugendbetreuer
THW OV Krefeld
 

Und nun zu den Bildern:

Ankunft oder Abfahrt?

Beste Zugmaschine von Welt mit kleinem Wendekreis!

Mit Händen in den Taschen geht nix. Außer Billard

Mein Platz, Dein Platz

So'n Sonnensegel hat was
Uwe läßt das Gerödel kalt

Anprobe im S(chw)itzen

Ob die wußten, auf was sie sich eingelassen haben?

Wenigstens beim Einsteigen gab's Schatten
Und nun ist die Niers die Einzige Abkühlung ...
Burntime
Der nächste Tag auf dem Rhein - diesmal nur noch der KWC & Friends

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