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Wanderung auf den Spuren der Römer
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Xanten 3. Februar 2002.
Bei echtem Traumwetter treffen wir uns zu einer Wanderung im
südlichen Raum von Xanten. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen
um 15 Grad Celsius lassen einen schönen Tag erwarten. Vom
Bahnhof Xanten aus geht es zuerst in Richtung Innenstadt. Durch
die Parkanlagen des Westwalls, entlang der alten Stadtmauer geht
es weiter nach Süden.
Nun zeigt unser Weg nach Westen zum Heesberg. Auf dem Heeser
Weg kommen wir an vielen schönen Häusern vorbei, auch
älteren die mit viel Liebe und Sorgfalt renoviert worden
sind.
Von der Anhöhe des Heesberges hat man einen schönen
Blick auf die Stadt Xanten. Herausragend aus diesem Bild sind
die Doppeltürme des St.-Viktor-Doms. In einem weitläufigen
Bogen geht es von Heesberg aus weiter um den Wolfsberg.
Die flach stehende Sonne scheint durch die kahlen Zweige des
hohen Buchenwaldes und bildet eine herrliche Kulisse. Ein grosser
Holzstapel ist der richtige Platz für eine kleine Pause.
Frisch gestärkt geht es weiter durch den Wald. Am Ende des
Waldes führt uns der Weg durch die Birtensche Heide nach
Birten.
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Pause im Wald
Auf Höhe der Kirche biegt man links ab in die Römerstrasse.
Ein wenig versteckt in einem kleinen Wäldchen liegt links
des Weges ein von den Römern erbautes Amphitheater. Gut
die Hälfte unseres Wanderweges haben wir nun zurückgelegt
und wandern nun zurück in Richtung Xanten. |
Die weiten Felder die wir nun durchwandern wurden schon von den
Römern genutzt. Sie gehörten vor 2000 Jahren zur "Castra
vetera".
Eine alte Eichenallee führt uns nun zu einer Kapelle und
einem alten Herrenhaus im dem heute eine Kunstgalerie ihr zu Hause
hat. In direkter Nachbarschaft befindet sich das jetzige Hotel
Fürstenberg.
Eine weitere Kastanienallee führt uns weiter in Richtung
Rhein. Wir überqueren die stark befahrene B57 und kommen
in den Ortsteil Beek. Rechts des Weges liegt das Naturschutzgebiet
"Vogelfreistätte Xantener Altrhein". In diesem
Naturschutzgebiet überwintern jährlich Tausende von
nordischen Graugänsen. Auch wir können in einiger Entfernung
etliche Hunderte diese Graugänse sehen. Den etwa 1 Km weiten
Abstecher zum Rhein lassen wir ausfallen, da dort schon alles
voller Pkws steht und Karawanen von Motorrädern sich dorthin
begeben.
Auf soviel Rummel können wir gut verzichten und gehen durch
ein Neubaugebiet zurück zur Innenstadt von Xanten. Hier hat
nun jeder die Gelegenheit sich den Ort und die verschieden Sehenswürdigkeiten
anzuschauen. Vorbei am Haus mit dem gotischen Giebel geht es zurück
zum Bahnhof, dem Ende unserer Wanderung.
Viele weitere und nützliche Informationen findet man unter
www.xanten.de .
Lothar
* Die genaue Wanderung ist beschrieben im "Wanderführer
Niederrhein" von Albert Schöndorf erschienen als Kompass
Wanderführer bei Deutscher Wanderverlag.
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