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KANU WANDER CLUB
Krefeld e.V. 1950
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Belgienfahrt zur Semois vom 19.05. bis 23.05.2004
(Christihimmelfahrt) |
| Dieses Jahr ging es zu Christi
Himmelfahrt nach Cugnon an die Semois. Die ersten (Lucas und
Lothar) sind schon am Mittwoch Morgen losgefahren und haben
schon mal den Platz für die nachkommenden freigehalten.
Das Wetter war als wir ankamen herrlich und sommerlich warm.
So warm das Lucas schon Lust zum baden hatte, das Badespiel
haben wir dann "tote Ratte" getauft. Man nimmt einen
großen leeren Kleidersack und pumpt ihn halb auf, legt
sich darüber und läst sich langsam stromab treiben. |
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Am späten Nachmittag kamen
dann die anderen Vereinsmitglieder nach Cugnon. Mit dabei
waren Birgit und Stefan mit Töchterchen Nadine, Petra
und Sven mit Hund Pini, Wolfgang, Angelika und spät in
der Nacht kam noch unser Wanderwart Uwe. Uwe hatte die längste
Anfahrt, den er kam aus dem Urlaub in den Pyrenäen nach
Cugnon. Am Freitagabend gesellten sich dann noch Wolfram sowie
Norbert und Gabi zu uns. |
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| Alle Tische wurden zusammen gestellt
und schon war eine große Tafel für das Abendessen
fertig. Es wurde gegrillt und die mitgebrachten Salate gegessen.
Es wurde ein schöner Abend denn das Wetter war richtig
sommerlich. Der Campingplatz in Cugnon liegt an einem Nebenarm
der Semois in einer landschaftlich sehr schönen Kurve
direkt am Wasser. Die sanitären Anlagen sind jedoch sehr
bescheiden, selbst für belgische Verhältnisse. |
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Am nächsten Tag wurde dann die erste
Tour auf der Semois unternommen. Die Fahrt ging von oberhalb Herbeumont
bis nach Cognon zu unserem Zeltplatz. Diese Strecke ist etwa 18
Km lang. Der Wasserstand war gut und zum Teil war eine flotte
Strömung auf dem Flüsschen.
Die Einsatzstelle lag in einem Waldstück und das Ufer war
nur durch einen Streifen Brennnesseln
zu erreichen.

Wolfgang und Petra |

Sven und Pini
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| Pini der Hund hatte in seinem Körbchen
Platz genommen und dann konnte die Fahrt losgehen. Im oberen
Teil ist die Semois stark verkrautet und gleicht einem Blümchenteppich.
Etwas weiter unterhalb gab es aber auch Stellen in denen man
ein wenig Kehrwasser fahren konnte. Auch heute war das Wetter
sommerlich warm und ein wenig Sonnenschutz war schon angebracht. |
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Stefan und Uwe spielen im Kehrwasser |
Angelika
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Birgit hatte ihr Töchterchen Nadine mit
vorne in einen Vereinszweier genommen und mit dem Oberteil des Kinderwagens
für den nötigen Schatten gesorgt.
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In einiger Entfernung kam das
Viadukt von Herbeumot in Sicht. Auf diesem Stück hat
die Semois eine recht flotte Strömung.
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Unterhalb des Viaduktes hat Lucas dann einen
Feuerwerkskörper mit großer Freude und Hingabe abgebrannt.
Die Fahrt endete direkt vor unseren Zelten auf dem Zeltplatz von
Cugnon. Anschließend wurde gemeinsam gegessen und die Vorbereitung
für das abendliche Lagerfeuer getroffen.
In der Kohlenschale des Grills wurde dann ein
Feuerchen entzündet und Lucas bekam den Hinweis mit dem Holz
sparsam umzugehen den es sollte für den ganzen Abend reichen.

Nach dem Spülen wurde es langsam dunkel und Sven und
Uwe holten ihre Gitarren raus und spielten uns etliche Lieder
vor. |

Der nächste Morgen war noch ein wenig kühl und feucht
aber so langsam kam die Sonne durch und es wurde ein schöner
Tag. |
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Nach dem Frühstück ging
dann der größte Teil der Paddler aufs Wasser um
den schönen Abschnitt von Cugnon nach Dohan zu paddeln.
Ich selber (Lothar) hatte mein Fahrrad dabei und bin mit dem
Rad nach Dohan geradelt. Was für eine Schinderei (würde
Gosbert sagen) zwei mal über den Berg ins Tal und dann
noch einmal das Ganze zurück. Von den Aussichtspunkten
oben auf dem Berg hatte man eine schöne Aussicht auf
den Fluss. |
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Wie kleine Ameisen sahen die Paddler unten
in der Schlucht aus. Die Paddler sagten mir, dass dieser Abschnitt
besonders schön gewesen sei. Die Semois macht hier eine
große Schleife und so kam eine Etappe von ca. 18 Km
zusammen.
Am Samstag sind wir dann ein Flüsschen Namens Chiers
in Frankreich gepaddelt. Die Fahrt ging in Richtung Sedan
nach Douzy wo schon mal ein Auto am Ziel abgestellt wurde.
Dann ging es zu einem schwer zu findenden Einsatzort in Carignan.
Nur 500 Meter weiter kam das erste Wehr welches umtragen werden
musste. Das Wehr war zwar nicht überspült aber trotzdem
sehr glitschig. Im Unterwasser lagen ein paar aufgequollene
Wasserleichen von Bisamratten herum. Insgesamt ist dieses
Flüsschen sehr naturbelassen mit abgebrochenen Ufern
und umgestürzten Bäume. |
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Später gab es noch ein weiteres Wehr zu
überwinden. Die Fahrer mit den kurzen Wildwasserbooten konnten
ganz links über das Wehr rutschen und der Rest musste umtragen.
Der Ausstieg war etwas schwierig und ehe wir es so recht bemerkten,
hatte Wolfram schon ein Schwimmerchen unternommen und sein Boot
trieb kieloben vor dem Wehr herum. Das Boot war am steilen ca 70
cm hohem Ufer nicht leicht heraus zu bekommen aber mit ein paar
Tipps und etwas mehr Anstrengung als nur herumstehen ging es dann
doch. Insgesamt sind wir etwa 20 Km auf der Chiers gefahren aber
eine Wiederholung ist nicht empfehlenswert, da die belgischen Ardennenflüsschen
landschaftlich wesentlich schöner sind.
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Auf der Rückfahrt kamen wir dann an einem Schild vorbei welches
auf ein Weingut hinwies. Aber selbst nach einer Fahrt von mehreren
Kilometern durch die Einöde kam außer ein paar Ziegen
nichts in Sicht und so sind wir ohne Wein zurück zum Zeltplatz
gefahren. Sonntag war dann der allgemeine Rückreisetag an dem
nicht mehr gepaddelt wurde.
Lothar Tinnefeld |
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möchtes dann rechte Maustaste hier...
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