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KANU WANDER CLUB Krefeld e.V. 1950

Bericht über die Fahrt nach Belgien vom 25.-27.6.2004 zur Ourthe

Zielpunkt war der Campingplatz Lohan etwa 4 Km oberhalb von La Roche an der Ourte. Der Zeltplatz ist wunderschön am Fluss gelegen und sehr ruhig, also ideal für ein schönes Wochenende. Die sanitären Anlagen sind belgischer Durchschnitt, und ein zweites Sanitärhaus wird z.Z. neu gestaltet. Der Platzwart empfing uns sehr freundlich und wies uns einen schönen Platz direkt am Wasser zu. Nun wurden die Zelte aufgebaut und in der Zwischenzeit wurde schon einmal der Grill angeheizt.
Das mitgebrachte Fleisch wurde gegrillt und so hatten wir schnell ein leckeres Abendessen. Unser kleiner Feuerteufel Lucas wollte einmal ausprobieren wie die Wüstennomaden heizen und versuchte ein paar Pferdeäpfel in Brand zu setzten. Leider waren diese noch etwas zu feucht um abzubrennen. Also wurde etwas Holz gesammelt und auf dem Grill ein kleines Feuer entfacht.
Da es langsam kalt wurde, kam dieses kleine Feuerchen gerade recht um sich in kleiner Runde um dem Grill zu versammeln und ein wenig aufzuwärmen.
Wie so üblich bei einem Lagerfeuer wurden die alten Geschichten erzählt und die Wellen und Wehre wurden mit der Zeit immer größer. Da der Holzvorrat bald zu Ende ging und es auch schon spät, war haben wir uns in die Zelte bzw. VW-Bus zur Ruhe begeben.
Am nächste Morgen wurden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.Das Frühstück konnte in der warmen Sonne doppelt genossen werden.Auf dem Fluss war es noch herrlich ruhig aber das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern.

Die Boote wurden nach dem Frühstück umgeladen und dann ging es zur Einsatzstelle nach Niesrahmond kurz unterhalb der Staumauer. An der Einsatzstelle war wegen des geringen Wasserstandes das Verbotsschild aufgeklappt und so mussten wir uns einen anderen Einsatzpunkt weiter flussabwärts suchen. Etwa 10 Km weiter war dann bei einem großen Bootsverleih die Möglichkeit aufs Wasser zugehen.
 
 

Die nächsten Kilometer auf der Ourthe waren schön zu fahren, obwohl man wegen des geringen Wasserstandes ständig auf Steine achten musste. Mal ging es ruhig und dann wieder ein wenig spritzig stromab in Richtung La Roche.
 
 
  Wir kamen vorbei an unserem Zeltplatz wo wir dann unsere Mittagspause machten. So allmählich füllte sich der Fluss auch mit Leihbootpaddlern. Die einzelnen Verleiher kann direkt an der Farbe der Boote unterscheiden. Nachdem unsere Pause beendet war, wurden noch schnell die Autos umgesetzt und dann ging es auf dem Fluss weiter. Unser Ziel für heute war das große Wehr in La Roche.


Unterwegs kam Lucas dazu eine seiner selbstgebastelten Rauchbomben zu zünden. Auf einer großen Steinplatte genau auf Höhe der Sanitäranlagen eines 5 Sterne Campingplatzes ging die Rauchbombe hoch und setzte alles unter Rauch und Gestank.

Doch bevor wir zum großen Wehr in La Roche kamen gab es noch eine kleine Stufe zu durchfahren. Unten stand eine kleine Welle und wer zu schnell war wurde ein wenig nass.


Unser Norbert hatte nicht einmal die Spritzdecke angelegt und bekam so ein Extraportion kaltes Wasser. Vor Schreck blieb ihm fast die Luft weg, oder war es ein Schimpfwort welches da über seine Lippen kam ? Die Frauen schauten sich schnell nach einer Umtragestelle um und Gabi zog es vor dieses Hindernis auf dem Landwege zu umgehen.
  Die Straßenbrücke von La Roche kam in Sicht und überall waren Verkaufsstände errichtet. Mark hatte uns schon berichtet als er vom Auto umsetzen zurück kam, dass es in La Roche so etwas wie ein Stadtfest gäbe. Dies war für uns ein Grund hier einen Landgang zu machen. In unserer allerbesten Paddelkleidung ging es in den Ort um am Leben und Treiben teil zu nehmen.
Bei dieser Gelegenheit wurde für den herannahenden Abend Grillfleisch besorgt.v.l. Norbert, Gabi, Lucas (Coolman), Mark und Ulrike. Hinter der Kamera (Lothar) aber auch nicht besonders fein herausgeputzt. Nach dem Bummel durch La Roche ging es zurück zu den Booten und dann noch etwa 1 Km bis zum Ausstieg vor dem Wehr.  
Der dort auf seine Kundschaft wartende Bootsverleiher war nicht gerade erfreut, dass an seiner (öffentlichen) Aussatzstelle fremde Paddler an Land kamen. Aber was soll's seine Bemerkungen und Lästerungen haben wir nicht verstanden oder nicht verstehen wollen ?? Kurz darauf kam Mark mit dem Bus, es wurde alles verladen und dann ging es zurück zum Zeltplatz.
  Lucas erster Weg führte auf die andere Flussseite um Feuerholz für den Abend zu besorgen. Nach und nach setzte Regen ein und so wurde schnell das Vordach vom Bus aufgestellt unter dem wir dann gegrillt haben und anschließend beim Lagerfeuer zusammen gesessen haben. Am nächsten Tag war das Wetter wieder freundlich mit ein wenig Sonnenschein. Die Zelte konnten fast trocken abgebaut und zusammen gepackt werden.
Die Ourte weiter unterhalb in Richtung Liege stand als Abschlussfahrt auf dem Programm.Zunächst sind wir nach Durbuy unserem Ziel gefahren um dort einen Wagen abzustellen.Dann ging es weiter zum Start in der Nähe von Fronville. Die Einsatzstelle war an einem Nebenarm der Ourthe und schon nach 20 m hieß es wasserwandern und das Boot nachziehen. Sobald wir wieder im Hauptstrom waren war genügend Wasser für eine freie Fahrt vorhanden. Die Strecke von ca. 20 Km Länge ist landschaftlich längst nicht mehr so schön wie der obere Teil der Ourthe.  

warten auf die Autofahrer
Nachdem das zweite Auto abgeholt war und alles verladen war ging es zurück nach Krefeld zum Bootshaus.
Lothar
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