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NRW Kanu-Rallye auf dem Rhein Monheim - Dormagen
Die Teilnahme an der NRW Kanu-Rallye ist eine immer
wieder interessante Fahrt. Von den Organisatoren wird da einiges
abverlangt, denn es geht immer eine große Anzahl von Paddlern
an den Start. Bei bestem Wetten war auch in diesem Jahr die Beteiligung
sehr groß. Für die Sicherheit der Kanuten war auch auf der gesamten
Strecke gut gesorgt. Überall am Ufer und auf dem Wasser sah man
die Rettungskräfte der DLRG. Alle Ortsverbände entlang des Rheins
waren aktiviert und kümmerten sich um die Sicherheit der Paddler.
Da schon am Samstag zu erkennen war, dass
das Wetter schön sein wird war es für unseren Wanderwart leicht
eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammen zu bekommen. Zu der unchristlichen
Zeit von 7:30 Uhr am Sonntagmorgen trafen sich die Paddler und
PKW Fahrer des KWC am Bootshaus.
Jeder suchte seine Paddelklamotten zusammen und
dann wurde der Bootsanhänger beladen. Zwei Vereinskameraden waren
so nett uns zu bringen und die Autos wieder zurück zufahren. So
brauchten wir nicht doppelt hin und her zu fahren. Herzlichen
Dank an Wolfgang und Volker die uns zum Start nach Monheim zum
Monheimer KC gebracht haben.
Hier in Monheim war schon mächtig Betrieb, Mark
unser Wanderwart ging los um für den Verein die Startkarten zu
holen. Danach wurde sich mit Sonnenöl eingecremt denn es sollte
eine sonnige Fahrt werden. Friedhelm war so leichtsinnig als erster
sein Sonnenöl herauszuholen und jeder von unseren Leuten wollte
dann auch mal die Flasche haben.
Danach mussten die Boote etwa 250m weit über den
Deich bis ans Rheinufer getragen werden.
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Unten am Wasser war
auch schon Betrieb und etliche waren schon gestartet. So gingen
wir nach dem Abstempeln unserer Startkarten auch aufs Wasser.
Am Start waren Ulrike und Mark, Sandra und Friedhelm, Gaby
und Norbert, Uwe, Lucas und ich (Lothar)
Ulrike und Gaby sind gemeinsam im Vereiszweier gestartet.
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Nun lagen 50 Km Paddelstrecke bis zu unserem Bootshaus
vor uns. Da der Rhein einen hohen Wasserstand hatte, sollte die
Fahrt nicht allzu beschwerlich werden. Schon nach kurzer Zeit
waren die ersten 10 Km abgepaddelt und auch das Bronzeziel in
Düsseldorf - Fleher war schnell erreicht. Hier beim Bootshaus
der freien Wasserfahrer Düsseldorf wurde dann erst mal eine Pause
eingelegt.
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Am Bronzeziel endete die Fahrt
meist nur für Schülergruppen, denn bei der guten Strömung
wollten alle weiter. Da hier kein Kontrollpunkt war konnten
die meisten Paddler vorbei fahren. Nachdem wir unsere Pause
beendet hatten ging es dann weiter Richtung Düsseldorf-Oberkassel.
In Oberkassel war ein Kontrollpunkt eingerichtet an dem man
seine Startkarte vorzeigen musste. |

Kurz nach dem Bronzeziel hinter dem Neusser-Bogen wurde die Düsseldorfer
Skyline sichtbar.
Im Hintergrund der Medienhafen und etwas später das Landtagsgebäude
Hinter der Kniebrücke zeigte sich dann der Blick auf die
Düsseldorfer Altstadt.
Noch schnell ein Foto von der Tonhalle und dann sagte der Blick
zurück: Kamera schnell einpacken und raus aus dem Fahrwasser
sonst wird man untergebuttert.
Kurz vor der neuen Autobahnbrücke der A44 hörte der
kräftige Wind auf und das Wasser beruhigte sich wieder.
Diese Brücke hat wegen des nahen Flughafens dreieckige Pylone
damit sie nicht so hoch wird. Auch für den Betrachter eine interessante
Bauform. Von hieraus bis zum Silberziel sind es nur noch etwa
3 Km.
Das Silberziel war direkt hinter dem Fähre Langst-Kaiserswerth,
und nicht sichtbar wenn die Fähre gerade am linken Ufer angelegt
hatte. Da hier auch ein Kontrollpunkt war haben etliche Paddler
diesen erst sehr spät gesehen. Ihnen blieb dann nichts anderes
übrig als gegen die starke Strömung zurück zu paddeln. Für die
Schönheit der Kaiserpfalz des Königs Barbarossa dürften sie wohl
keinen Blick gehabt haben. Auch der Blick auf Kaiserswerth welches
schön am rechten Ufer des Rheines liegt dürfte diese Paddler wenig
interessiert haben.
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Es dauerte eine ganze Weile bis sie mit ihrem Canadier vom fast
anderen Ufer zum Kontrollpunkt gepaddelt waren. Wir vom KWC haben
hier unsere Wertung beendet und sind weiter zu unserem Bootshaus
gepaddelt. Die 7 Km von der Fähre zum Bootshaus ist unsere Hausstrecke
und wird häufig in beiden Richtungen befahren. Eine Weiterfahrt
bis nach Duisburg wollten wir nicht unternehmen, weil wir dann
noch einmal die Autos und den Hänger hätten umsetzen müssen. So
konnten wir gemütlich an unserem Bootshaus aussteigen. Für uns
intern haben wir ein SilberPlus erreicht und mit 50 Km eine schöne
Paddeltour gehabt.
Wolfgang hatte für unsere Ankunft schon eine Kaffeetafel vorbereitet
und so fand bei strahlendem Sonnenschein diese Tour einen schönen
Ausklang.
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Dies war die Fahrt der NRW Kanu-Rallye
aus meiner Sicht, und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder
bei.
Bilder :Lucas Gottschlich und Lothar Tinnefeld
Text: Lothar Tinnefeld |
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