Startseite Berichte Berichte 2005 Kanurallye 2005

 
KANU WANDER CLUB Krefeld e.V. 1950


NRW Kanu-Rallye auf dem Rhein Monheim - Dormagen
 

Die Teilnahme an der NRW Kanu-Rallye ist eine immer wieder interessante Fahrt. Von den Organisatoren wird da einiges abverlangt, denn es geht immer eine große Anzahl von Paddlern an den Start. Bei bestem Wetten war auch in diesem Jahr die Beteiligung sehr groß. Für die Sicherheit der Kanuten war auch auf der gesamten Strecke gut gesorgt. Überall am Ufer und auf dem Wasser sah man die Rettungskräfte der DLRG. Alle Ortsverbände entlang des Rheins waren aktiviert und kümmerten sich um die Sicherheit der Paddler.

 Da schon am Samstag zu erkennen war, dass das Wetter schön sein wird war es für unseren Wanderwart leicht eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammen zu bekommen. Zu der unchristlichen Zeit von 7:30 Uhr am Sonntagmorgen trafen sich die Paddler und PKW Fahrer des KWC am Bootshaus.

Jeder suchte seine Paddelklamotten zusammen und dann wurde der Bootsanhänger beladen. Zwei Vereinskameraden waren so nett uns zu bringen und die Autos wieder zurück zufahren. So brauchten wir nicht doppelt hin und her zu fahren. Herzlichen Dank an Wolfgang und Volker die uns zum Start nach Monheim zum Monheimer KC gebracht haben.

Hier in Monheim war schon mächtig Betrieb, Mark unser Wanderwart ging los um für den Verein die Startkarten zu holen. Danach wurde sich mit Sonnenöl eingecremt denn es sollte eine sonnige Fahrt werden. Friedhelm war so leichtsinnig als erster sein Sonnenöl herauszuholen und jeder von unseren Leuten wollte dann auch mal die Flasche haben.

Danach mussten die Boote etwa 250m weit über den Deich bis ans Rheinufer getragen werden.

Unten am Wasser war auch schon Betrieb und etliche waren schon gestartet. So gingen wir nach dem Abstempeln unserer Startkarten auch aufs Wasser. Am Start waren Ulrike und Mark, Sandra und Friedhelm, Gaby und Norbert, Uwe, Lucas und ich (Lothar)

Ulrike und Gaby sind gemeinsam im Vereiszweier gestartet.

Nun lagen 50 Km Paddelstrecke bis zu unserem Bootshaus vor uns. Da der Rhein einen hohen Wasserstand hatte, sollte die Fahrt nicht allzu beschwerlich werden. Schon nach kurzer Zeit waren die ersten 10 Km abgepaddelt und auch das Bronzeziel in Düsseldorf - Fleher war schnell erreicht. Hier beim Bootshaus der freien Wasserfahrer Düsseldorf wurde dann erst mal eine Pause eingelegt.

 

Am Bronzeziel endete die Fahrt meist nur für Schülergruppen, denn bei der guten Strömung wollten alle weiter. Da hier kein Kontrollpunkt war konnten die meisten Paddler vorbei fahren. Nachdem wir unsere Pause beendet hatten ging es dann weiter Richtung Düsseldorf-Oberkassel. In Oberkassel war ein Kontrollpunkt eingerichtet an dem man seine Startkarte vorzeigen musste.

Kurz nach dem Bronzeziel hinter dem Neusser-Bogen wurde die Düsseldorfer Skyline sichtbar.

Im Hintergrund der Medienhafen und etwas später das Landtagsgebäude


Hinter der Kniebrücke zeigte sich dann der Blick auf die Düsseldorfer Altstadt.

Noch schnell ein Foto von der Tonhalle und dann sagte der Blick zurück: Kamera schnell einpacken und raus aus dem Fahrwasser sonst wird man untergebuttert.

Kurz vor der neuen Autobahnbrücke der A44 hörte der kräftige Wind auf und das Wasser beruhigte sich wieder.

Diese Brücke hat wegen des nahen Flughafens dreieckige Pylone damit sie nicht so hoch wird. Auch für den Betrachter eine interessante Bauform. Von hieraus bis zum Silberziel sind es nur noch etwa 3 Km.

Das Silberziel war direkt hinter dem Fähre Langst-Kaiserswerth, und nicht sichtbar wenn die Fähre gerade am linken Ufer angelegt hatte. Da hier auch ein Kontrollpunkt war haben etliche Paddler diesen erst sehr spät gesehen. Ihnen blieb dann nichts anderes übrig als gegen die starke Strömung zurück zu paddeln. Für die Schönheit der Kaiserpfalz des Königs Barbarossa dürften sie wohl keinen Blick gehabt haben. Auch der Blick auf Kaiserswerth welches schön am rechten Ufer des Rheines liegt dürfte diese Paddler wenig interessiert haben.

Es dauerte eine ganze Weile bis sie mit ihrem Canadier vom fast anderen Ufer zum Kontrollpunkt gepaddelt waren. Wir vom KWC haben hier unsere Wertung beendet und sind weiter zu unserem Bootshaus gepaddelt. Die 7 Km von der Fähre zum Bootshaus ist unsere Hausstrecke und wird häufig in beiden Richtungen befahren. Eine Weiterfahrt bis nach Duisburg wollten wir nicht unternehmen, weil wir dann noch einmal die Autos und den Hänger hätten umsetzen müssen. So konnten wir gemütlich an unserem Bootshaus aussteigen. Für uns intern haben wir ein SilberPlus erreicht und mit 50 Km eine schöne Paddeltour gehabt.


Wolfgang hatte für unsere Ankunft schon eine Kaffeetafel vorbereitet und so fand bei strahlendem Sonnenschein diese Tour einen schönen Ausklang.

Dies war die Fahrt der NRW Kanu-Rallye aus meiner Sicht, und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder bei.

Bilder :Lucas Gottschlich und Lothar Tinnefeld
Text: Lothar Tinnefeld 

 

 
© KANU-WANDER-CLUB Krefeld   |  Impressum  |  Haftungsausschluss/Datenschutz