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KANU WANDER CLUB Krefeld e.V. 1950

Osterfahrt zum KSC Gemünden Main /
fränkische Saale

Unsere Reise begann am Gründonnerstag mit Sonnenschein. Die Fahrtroute über die A3 und dann die B26 bis Gemünden verlief über die gesamten 345km ohne Stau und war damit kein Problem. Wolfgang war als erster vor Ort, da er von seinem Sohn aus Frankfurt anreiste. Als wir ankamen, nahm er gerade sein erstes Freibier als nachgereichtes Mittagessen zu sich. Uwe kam am Karfreitag in der Früh. Somit waren wir zu Viert (&Hund) ein kleine aber feine Truppe!

Der KSC hatte bis vor 2 Wochen aus seiner sehr idyllisch gelegenen Landzunge dank des hoffentlich letzten Hochwassers bis zum Herbst ein "leicht" schlammige uns schmierige Wiese, was einige tiefe Furchen durch unser rangieren mit dem Wohnwagen nach sich zog. Für Erwin: da der WW verkauft ist, wird es nicht wieder vorkommen! Ehrenwort! Wenn jemand den KSC besuchen will: Telefonnummer bei mir, aber: Ihr solltet Euch Stöpsel für die Ohren einpacken. Züge, die auf der 30m entfernten Eisenbahnbrücke fahren stören gelegentlich die Nachtruhe! ;-))

Ansonsten: nette Leute, schönes Clubhaus (mit Top-Schnitzeln und Kartoffelsalat) und Duschen bzw. WC sind sehr sauber.

1. Tag (Gründonnerstag):
Nach der Ankunft aufbauen und einrichten, für's Grillen einkaufen und dann noch ein wenig plantschen ein einer "Welle", ca. 500m den Mühlengraben (?) hinauf.
Donnerstagabend grillen mit Ouzo und Wein bzw. Bier. Geschlafen haben wir jedenfalls alle sehr gut!!!!!!

2. Tag (Karfreitag): Frühstück gab's schon um kurz nach Acht (klar wenn ich dabei bin). Da es aber seit ca. 3:00 Uhr in der Nacht in Strömen geregnet hat, dehnte sich das mit spülen und anschließender Leseruhe bis gut nach Mittag aus. Als es endlich aufhörte, konnten wir uns kurzfristig einer Gruppe des KSC anschließen und fuhren nach Eußenheim, von wo aus wir die Werne (11km) und danach den Main (4km) bis zum Zeltplatz paddelten.


Wir haben gerade den warmen Wohnwagen verlassen, wie man sieht!


Der Einstieg in Eußenheim. Zum Anfang direkt ein kleines Wehr zum rutschen.

2 Mitpaddler vom KSC. Hier die anderen 2! Macht zusammen vier. Auch der KSC konnte also keine größere Truppe aktivieren!


Dies wurde für mich die erste Stelle, an der ich mit dem noch reichlich kalten Wasser in Berührung kommen sollte. Unser Hund konnte bei der Ausfahrt aus dem Kehrwasser einmal mehr nicht stillsitzen und so musste ich die ersten zwei Eskimorollen dieses Jahres hinlegen. Die neue Trockenjacke ist Gold Wert!!!!

Unfahrbares Wehr an einer Sägemühle? Bevor man dreckige Füße bekommt, wird es schnell als fahrbar eingestuft, was dann auch stimmt wie man sieht!

Die ganze Mühe (4km auf dem Main mit Kurzbooten sind nett, aber kein wirklicher Spaß!) wurde dann am Ende des Tages noch mit einem strahlenden Himmel belohnt!


2. Tag (Ostersamstag):

Dank Petras Schulterproblemen fuhren wir an diesem Tag nach dem Frühstück eine reine Herrentour, die uns über 17,5km die fränkische Saale von Elfershausen bis nach Diebach führte. Petra war einkaufen und bescherte uns Abends eine Grillmahlzeit mit einem Traum von Salat.

Abends dann konnten wir uns zu einigen KSC-Mitgliedern ans Osterfeuer setzen. Bis weit nach Mitternacht wurde dort auch Gitarre gespielt und gesungen. Wie immer war Wolfgang der letzte, der in sein Zelt kroch!


Tag 4(Ostersonntag):

Nach einem verspäteten Frühstück (9:15) kurierte Uwe seine Kopfschmerzen, währen wir anderen zu einer 4 stündigen Wanderung zur Ruine Homberg aufbrachen.

Spülen muss auch sein.
Auf dem Weg begrüßen uns die ersten Blüten des Frühjahres.


Nach einer gewissen Zeit (wir hatten zuvor ca. 1 Stunde die, lt. Ureinwohnern super Wegmarkierung, gesucht und durch nachfragen und viel Querfeldein auch gefunden) stellen sich leichte Entgleisungen der Gesichter ein.

Aber auch Lächeln ist noch möglich! Die Ruine rückt näher.

Und nun ist Sie direkt vor uns!

Der Weg hat sich gelohnt, insbesondere wg. der Käsespätzle nach der Besichtigung!!!!!

Da wir abends noch grillen wollten, ging es nach dem Kaffeetrinken nochmal ins Boot, ca. 1km die fränkische Saale hinauf und in kleine und große Wellen.

Wolfgang fühlt sich nicht wirklich wohl! Uwe dagegen sehr!


Abends dann nochmal schön grillen. Lecker!!!! Ein typischer UWE.

Ein typischen Wolfgang. Alles satt.

Das war schonmal wieder Ostern. Auch wenn die Truppe klein war, hatten wir viel Spaß. Wir kommen auf jeden Fall nochmal wieder, wenn es richtig grün ist. Der Rückfahrtag am Ostermontag lief ebenfalls sehr gut und mit lediglich einer halben Stunde Stau vor Köln ab. Der letzte Urlaub in unserem Wohnwagen ging ohne großen Stress zu Ende.
Vielen, vielen Dank nochmals an den KSC Gemünden.
Wegen unserer langen Anreise erhielten alle vier eine echt kupferne Medaille und bekamen eine schöne Flasche fränkischen Weißwein, die wir in der nächsten Zeit am Bootshaus zusammen schlürfen werden. VIELEN DANK!!!!

Text & Bilder von Sven Roth

Wegen der geringen Bildqualität um einige Fotos gekürzt ( Webmaster)

 
 
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