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Am 2.April 2006 war in Monschau Abfahrtsrennen und somit
gab es Zuschusswasser aus der Perlenbachtalsperre. Da
es aber in den Tagen zuvor kräftig geregnet hatte
war genügend Wasser für die Befahrung der oberen
Rur ab Reichenstein vorhanden. Im Nachhinein hätte
es etwas mehr Wasser sein dürfen, aber man kann nicht
alles haben. So wurde am Samstag beim Training kurz entschlossen
festgelegt, dass es am nächsten Morgen nach Monschau
geht. Die Boote und alles was an Wildwasserausrüstung
benötigt wird, wurde schon am Samstag gepackt. Am
Sonntagmorgen ging es dann um 10:00 Uhr los in Richtung
Monschau. Ulrike, Mark und Norbert wollten die Rur paddeln
und ich (Lothar) war für das Umsetzen des Autos zuständig.
Für Norbert war dies die erste Fahrt auf der oberen
Rur. Start war am Parkplatz in Reichenstein.
Nach dem langen Winter musste man erst mal seine Sachen
suchen, und es dauerte eine Weile bis die 3 in ihren Trockenanzügen
steckten.
Danach ging es dann zur Einstiegsstelle, einsteigen, Spritzdecke
schließen und der Start konnte erfolgen. Es regnete
leicht und von Sonnenschein keine Spur. Auch für
den Rest des Tages ließ sich die Sonne nicht blicken.
Ich (Lothar) bin vom Parkplatz Reichenstein dann zur Straßenbrücke
an der Perlenbachmündung gefahren, und dann unseren
Paddlern entgegengewandert. An einer kleinen Schwallstrecke
oberhalb einer Fußgängerbrücke kamen mir
meine Paddelfreunde entgegen.
Diese kleine Schwallstrecke wurde von Norbert im Rückwärtsgang
durchfahren, sicherlich um seine defekte Bootsspitze zu
schonen, oder hat nur die Kurve nicht rechtzeitig aus
dem Kehrwasser bekommen?
Ulrike meistert diese Stelle mit Leichtigkeit und fährt
zu Mark ins Kehrwasser.
Weiter geht die Fahrt bis zum großen Wehr an der
Straßenbrücke. Da am Pegel in Reichenstein
nur etwa 35 cm Wasserstand waren, kam eine Befahrung des
Wehres wegen Wassermangel nicht in Frage. Unterwegs hatte
es schon reichlich kräftige Grundberührungen
gegeben.
Die Boote wurden geschultert um noch einen kleinen Abstecher
zum Perlenbach zu unternehmen. Leider war dort auf dem
schmalen Bach ein Wildwasserabfahrtsrennen und es waren
noch einige Teilnehmer am Start. So ging es zurück
bis unterhalb der alten Fabrik um dort in die Rur einzusetzen.
Auf der weiteren Fahrt durch Monschau habe ich die Kanuten
nicht begleitet sondern bin zum Parkplatz nach Grünental
gefahren. Dort habe ich das Auto abgestellt und bin am
Fluss entlang gewandert.
Durch den vielen Regen war der Parkplatz eine große
Schlammpfütze und deshalb wurde sich auf der Brücke
umgezogen.

Ein paar ganz eifrige Kanuten nutzen den guten Wasserstand
um den Belgenbach im Bereich der Einmündung in die
Rur zu paddeln. Im Normalfall ist dieser nur ein Rinnsal
aber nach dem vielen Regen sicherlich eine ganz seltene
Befahrungsmöglichkeit.
Lothar
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