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Nachdem im letzten Jahr nur wenige an der Osterfahrt teilgenommen
haben, war die Beteiligung in diesem Jahr gut. Der Wetterbericht
meldete nachlassende Niederschläge und vereinzelt
Sonnenschein Das lockte Mark und Ulrike, Norbert und Gabi,
Ian, Lothar (ich), Lukas und einen Tag später Hans
und Marion an den Mittelrhein hinauf auf die Loreley.
Auf einer etwas tiefer gelegenen Wiese haben wir dann
am Gründonnerstag unser Quartier bezogen. Der Platzwart
meinte wir sollten nicht auf diese Wiese fahren, und wenn
er uns dort rausziehen muss so wird die Sache teuer. Da
wir in der Vergangenheit schon mehrmals auf dieser Wiese
campiert haben, hatten wir keine Bedenken den Weg zurück
auch aus eigener Kraft zu schaffen.
Von hier Oben hat man einen schönen Blick auf den Rhein.
Den Verkehr durch das Rheintal kann man zwar noch hören
aber es ist längst nicht so laut wie z.B. auf dem Campingplatz
in St. Goar. Für den Karfreitag hatten wir eine Paddeltour
geplant aber der Start war mit größeren Problemen
behaftet. Der Untergrund der Wiese war doch zu weich und
so blieben die schweren Autos auf halber Strecke hängen.
Der Platzwart hat dann versucht mit seinem Geländewagen
die VW-Busse aus der Wiese zu ziehen, und war am Ende froh
alleine heraus zu kommen. Also musste der Trecker her. Der
Trecker hatte aber den ganzen Winter über in der Garage
gestanden und die Starterbatterie war leer. Bis diese halbwegs
geladen war und der Traktor startete hat schon eine Weile
gedauert.
Der halbe Platz war als Zuschauer dabei und hatte so
einen abwechslungsreichen Vormittag.
In der Zwischenzeit war es Mittag geworden und wir haben
auf die Paddeltour verzichtet. Stattdessen sind wir zur
Loreley gewandert und von dort weiter auf dem Rheinsteig
nach St. Goarshausen.
Der Wanderweg führt vorbei an der Burg Katz welche
in Privatbesitz ist. Dann geht es weiter durch St. Goarshausen.
Am Rheinufer entlang geht es zurück zum Loreleyfelsen.
Über ca. 400 Stufen kommt man zurück auf die
Loreley und von dort zum Campingplatz. Eine schöne
Wanderung bei der man einen guten Blick auf den Rheinstrom
und St. Goar hat.
Wir haben dann auf dem Wohnmobilstellplatz ein neues
zu Hause gefunden.
Der Untergrund ist hier aus Schotter, so dass kein Einsinken
mehr möglich ist. Am späten Nachmittag kamen
dann noch Hans und Marion mit Ihrem Reisemobil zu uns.
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Aber auch der Platzwart hatte seine gute Laune
durch die Rettungsaktion am Vormittag nicht verloren.
Und so kam es, dass sich Leute bei uns meldeten
und gerne ein Boot leihen wollten. Erst danach haben
wir gemerkt welchen Streich uns der Platzwart gespielt
hat. Hatte er doch ein Schild mit der Aufschrift
Bootsverleih vor unserer "Wagenburg" aufgestellt.
Am Samstag war dann Paddeltag und wir sind den
Rhein von Rüdesheim bis zur Loreley gepaddelt.
Hans und einige unserer Frauen haben sich einen
schönen Tag in der Drosselgasse gemacht.
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Vorbei ging die Fahrt am Bingener Mäuseturm und
dem Schloss Reichenstein.
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Weiter ging die Fahrt vorbei an Lorch, Bacharach und
Kaub. Der Rhein hatte einen hohen Wasserstand und
dadurch eine rasante Strömung. Die Bojen kamen
einen mit der Geschwindigkeit eines Radfahrers entgegen
und so war allgemeine Vorsicht geboten. Auch die zu
Tal fahrenden Schiffe waren pfeilschnell.
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Als der Loreleyfelsen in
Sicht kam war das Ziel unserer Paddeltour schon fast
erreicht.
Noch um die Hafenmole herum, die Statue der Loreley
grüßen und bis zum Ende des Hafenbecken
paddeln, dann war die Fahrt beendet. Nun warteten
wir auf die Autofahrer, damit wir alles aufladen können
und zurück zum Zeltplatz fahren können.
Für den Ostersonntag war eine Paddeltour auf
der Wisper bei Lorch geplant, die aber wegen Wassermangel
ausfallen musste.
Stattdessen haben wir uns für den Besuch der
Falknerei am Ortsende von St. Goarshausen entschieden.
Untergebracht ist der Adler- und Falkenhof auf der
Burg Maus. Hier sollte lt. Prospekt auch ein Cafe
sein. Wir sind mit dem Auto bis zum Ortsende von
St. Goarshausen gefahren und dann den Weg zur Burg
hochgegangen.
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Oben angekommen war alles verschlossen und in einer
halben Stunde sollte geöffnet werden. So haben
wir die halbe Stunde im Regen stehend abgewartet.
Es wurde fast eine ganze Stunde bis ein Auto kam und
der Falkner ausstieg. Ziemlich unfreundlich erklärte
er uns, dass es mit der Vorführung nicht werde,
da ein Tier bei der Brut sei. Damit war für den
Hr. Hauptmann a. D. die Sache erledigt und wir konnten
nicht mal einen Kaffee trinken. Lucas unser Kletterkünstler
hatte in der Zwischenzeit aber die Gelegenheit, über
die Mauern hinweg einen Blick auf die Vögel im
Hof zu werfen. Diese Bilder zeigte er uns dann auf
seiner Digitalkamera. So hatten wir wenigstens einen
Adler gesehen.
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| Ziemlich gefrustet sind
wir zum Auto zurückgegangen. Unterwegs haben
wir etwas Kuchen eingekauft und sind zum Campingplatz
zurückgefahren. Dort haben wir unseren eigenen
Kaffee gekocht und den Kuchen gegessen. |
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Schon am Sonntagmorgen hatte Ian uns
verlassen wahrscheinlich war ihm das Wetter zu schlecht.
Den Abend haben wir dann in der Gaststätte auf
dem Campingplatz verbracht und dabei gut gegessen
und getrunken. Unser Wanderwart Mark hatte sich schon
am Freitag den Rücken verknackst und war nicht
so richtig für Freizeitaktivitäten zu begeistern.
Somit sollte auch am Montag nicht gepaddelt werden. |
| Gabi, Norbert, Lucas und
ich (Lothar) haben uns dann entschlossen den Rheinsteig
weiter nach Kaub zu wandern. Der Weg von der Loreley
bis Kaub ist knapp 20 Km. lang und hat reichlich Höhenmeter.
Das Wetter war recht freundlich und nach und nach
kam die Sonne heraus, und die dicken Jacken wurden
in die Rucksäcke gestopft. |
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| Immer wieder hat man wunderschöne
Einblicke in das Rheintal oder auf die Orte die am
anderen Ufer liegen. |
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| Das schöne Wetter
lockte nicht nur viele Wanderer, auch die ersten Eidechsen
wärmten sich in der Frühlingssonne. |
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Der typische Charakter
des Rheinsteigs mit schmalen Pfaden und schönen
Ausblicken wie hier auf Oberwesel und die Schöneburg.
Nach über 4 Std. Wanderung hatten wir unser Ziel
die Fähre in Kaub erreicht. Hier vor Ort gab
es noch eine kleine Stärkung und schon nach kurzer
Zeit kamen Mark und Ulrike mit den beiden VW-Bussen
angefahren. Es wurde mit der Fähre übergesetzt
und dann ging es über Oberwesel zur A3 und weiter
zurück nach Krefeld.
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| Lothar |
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